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Aktuelles

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Ressourcen sparen, Müll vermeiden, plastikfrei einkaufen 


Zum Weihnachtsmarkttermin in Gescher wird ein Ladenlokal eröffnen, das sich kostBAR-unverpackt nennt. Kostbar sind die Lebensmittel in Bio-Qualität, die Sabrina Dankelmann in ihrem Unverpacktladen anbieten wird und damit umweltschonenden und ökologischen Konsum ermöglicht.

Mit ihrem Konzept trägt Sabrina D. ganz bewusst zur Nachhaltigkeit und zum Klimaschutz bei. Ganz wichtig ist dabei die Vermeidung von Plastikmüll. Ganz im Sinne des Ortsverbandes Bündnis 90/Die Grünen Gescher, der sich bei Sabrina D. eingeladen hatte, um sich das Konzept des Ladens vorstellen zu lassen. Sabrina und Henrik Dankelmann nahmen sich einen Abend die Zeit und empfingen die grünen Mitglieder und Interessierte. Mit einer Präsentation berichtete Sabrina D. von der Idee bis zur Realisierung, der Organisation, den Anbietern, und wie die Käufer und Käuferinnen die Waren nach Hause transportieren können. Zum Einkauf bringen die Kunden Flaschen, Gläser, Dosen, Boxen und Stoffbeutel mit. Diese können auch im Laden erworben werden.

Das Angebot beinhaltet Lebensmittel, wie Obst und Gemüse, Getreide, Nüsse, Saaten, Brot und Backwaren, Milchprodukte, Getränke, Öle und Essig, auch Hygieneartikel und Putzmittel. (Drogerieprodukte).Ein kleiner Mittagstisch und Kaffee ergänzen die Palette.

Die Mitglieder der Grünen stellten Fragen zum Angebot. Sie hielten den Unverpacktladen für eine richtig gute Investition in die Zukunft. Vor Ort einkaufen und regionale Anbieter unterstützen ist der richtige Weg, waren sich die Grünen einig.

So wird es auch Workshops zum Thema Nachhaltigkeit geben, um die GescheranerInnen für das Thema sensibel zu machen. Die Zukunft ihrer und anderer Familien umweltfreundlicher zu gestalten ist für Sabrina D. die Motivation, dieses Projekt anzugehen. Die Grünen unterstützen ihr Ansinnen und wünschen ihr einen guten Start und viel Erfolg.

Grüne Klausurtagung im Stift Börstel 


Am letzten Wochenende im September traf sich die grüne Fraktion im Stift Börstel 

zur Klausurtagung. Das Seminarhaus bot optimale Voraussetzungen für intensives Arbeiten miteinander. Von Freitagnachmittag bis Sonntagnachmittag wurde das grüne Programm überarbeitet. Zielerreichung durch Bündnispartnerschaft und Positionen zu Themen in Rat und Ausschüssen erhielten durch intensive Auseinandersetzung ihre Bewertung. Aktuelle Themen, wie Bebauungspläne, Stadtentwicklung, Nahversorgung, Natur-, Umwelt und Klimaschutz, Verkehr und Kinderbetreuung standen zur Beratung an. (auf der Agenda)

Die Vorbereitung für die Kommunalwahl 2020 und auch die Bürgermeisterwahl zum gleichen Zeitpunkt gab weiteren Gesprächs- und Diskussionsbedarf in den Stunden zwischen guter Verpflegung und kurzen Kaffeepausen. Hierzu wollen sich die Grünen in weiteren Treffen positionieren und dann das Programm inhaltlich gestalten. Wichtig ist eine grüne Ausrichtung, die die Menschen mit ihren Interessen und Bedarfen, die Mobilität und besonders das Klima in den Blick nimmt.

Für die Zukunft wünschen sich die grünen Unterstützung vor allem von jüngeren Aktiven. Über gezieltes Ansprechen, Workshops, Stammtischtreffen oder Einladungen zu thematischen Veranstaltungen sollen junge Menschen für politischen Einsatz geworben werden.

AZ vom 28.8.2019
Allgemeine Zeitung 16.5.2019

Wie wir Europa stärken können

Diese Europawahl ist ein entscheidender Moment in der Geschichte Europas: Fallen wir zurück in einen gefährlichen Nationalismus, der in der Geschichte immer zu großen Katastrophen geführt hat? Kapituliert die Politik vor der Globalisierung? Oder erneuern wir Europa als starke Gemeinschaft und bauen ein Europa des Klimaschutzes, der Rechtsstaatlichkeit und der sozialen Gerechtigkeit? Für uns ist klar: Wir wollen Europas Versprechen erneuern!

Europa ist schon heute stark. Wir müssen das Haus nicht abreißen und es von Grund auf neu aufzubauen. Welche Politik notwendig ist, um Europa noch stärker zu machen, darum sollte es in diesem Wahlkampf gehen.

Europa ist schon stark im Naturschutz. Der Europäische Gerichtshof hat die Säge im Hambacher Wald gestoppt. Das genügt aber nicht, um das Artensterben aufzuhalten. Heute ist selbst die Feldlerche bedroht. Deswegen müssen wir die europäische Agrarpolitik zum Wahlkampfthema machen. Die Subventionierung des Insekten- und Artensterbens mit europäischen Geld muss beendet werden. Wir wollen ökologische und naturverträgliche Landwirtschaft überall in Europa. Die Zeit rennt, um den Klimakollaps noch aufzuhalten. Die Europawahl ist eine der letzten wichtigen Wahlen, um das Ruder noch herum zu reißen. Europa muss vorangehen, damit wir die Ziele des Pariser Klimaabkommens noch erreichen können. Im Klimaschutz liegt dabei auch eine große Chance für neue und zukunftsfähige Arbeitsplätze und Innovationen.

In der Sozialpolitik hat Europa – entgegen seines Rufes – mittlerweile einiges erreicht. Dass Frauen in vielen Bereichen in den EU-Ländern gleichberechtigter behandelt werden, ist ein Verdienst Europas. Europa hat schon eine soziale Dimension. Aber wir müssen diese unbedingt ausbauen. Europas Stärke wird sich an seinem Umgang mit den Schwächsten erweisen. Wir brauchen heute nicht weniger als eine Globalisierung sozialer Standards. Dazu gehören verbindliche Mindestlöhne in der gesamten EU und verbindliche Regeln für Soziales, Gesundheit, Rente und Arbeitslosigkeit.

Auch in der Steuerpolitik ist Europa in den letzten Jahren immer stärker geworden. Das Europaparlament spielte bei der Schließung von Steueroasen eine zentrale Rolle. Wir sind aber noch nicht am Ziel. Wirkliche Steuergerechtigkeit gibt es erst, wenn Unternehmen ihre Steuern dort bezahlen, wo sie auch ihre Gewinne erwirtschaften. Dafür brauchen wir z.B. eine wirkliche europäische Digitalsteuer für Google und Co. mit der große Digitalfirmen ihren fairen Anteil zahlen.

Wir Grünen sind nicht die einzigen Pro-Europäer. Aber wir sind am eindeutigsten für pro-europäische Veränderungen. Wir sind diejenigen, die konsequent für Veränderung in Richtung Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit, Demokratie und europäische Handlungsfähigkeit einstehen. Damit wir nicht zurückfallen in gefährlichen Nationalismus, damit Europa Handlungsfähigkeit in der Globalisierung zeigt, brauchen wir diese Stärkung Europas. Deswegen ist diese Wahl entscheidend für jede und jeden in Europa. Und deswegen sollten alle, denen unsere Zukunft wichtig ist, am 26. Mai wählen gehen und am besten Grün wählen!

Bündnis 90 / Die Grünen unterstützen den Aufruf zum Gronauer Ostermarsch:

https://ostermarsch-gronau.de/

Karfreitag, 19. April, startet die Auftaktkundgebung zum Gronauer Ostermarsch um 13 Uhr am Bahnhof Gronau – danach führt die Demo zur Urananreicherungsanlage.

Der Gronauer Ostermarsch findet jedes Jahr Karfreitags von/ an der Gronauer Urananreicherungsanlage statt. Er wird organisiert vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen und weiteren Gruppen und Einzelpersonen. 

AZ vom 27.3.2019

Kein Atommüll nach Ahaus     

Aufruf der Grünen Geschers zur Beteiligung an der Demonstration gegen eine Entsorgung von hochradioaktiven Castoren aus Jülich und Garching am Samstag, den 9. März in Ahaus.

Für den Herbst 2019 sind zahlreiche Atommülltransporte nach Ahaus ins Zwischenlager geplant.Das Forschungszentrum Jülich will 152 Castor Behälter mit 30000.000 Brennelementekugeln nach Ahaus liefern. Bleiben diese Castoren in Jülich, sei dort die Forschung gefährdet, ist die Argumentation. Auch Garching will ihren dort nicht zugelassenen Atombomben tauglichen Müll ins Münsterland schaffen.Die Gefahr dieser Menge atomaren Mülls wird somit einfach dem Münsterland übertragen.Viele Gemeinden im Umkreis haben mit Ahaus eine Resolution verfasst, um die Transporte zu verhindern. Am Samstag beginnt in Ahaus in der Innenstadt am Mahner um 12.00 Uhr der Widerstand gegen die Einlagerung von noch gefährlicherem Material in das Zwischenlager Ahaus.

Interessierte können sich unter der Telefonnummer: 6895 zur Mitfahrt (11.45 Uhr am Rathaus) anmelden. 

Jahreshauptversammlung des Ortsverbandes Bündnis90/Die Grünen 


 Am 22.02.2019 fand die 38. Jahreshauptversammlung des Ortsverbandes Bündnis90/Die Grünen in der Gaststätte Wolthaus statt. Richard Heinrichs, Ratsmitglied der Grünen in der Nachbargemeinde Stadtlohn wurde als Besucher begrüßt. Er kam mit dem Anliegen einer intensiveren Zusammenarbeit beider Ortsverbände.

Einstimmig wurde der bisherige Parteivorstand wiedergewählt:  

Angelika Dapper-Schneider und Bernd Schnieder als gleichberechtigte Parteivorsitzende, Barbara Sibbing als Kassiererin und Gerd Verheyen als Beisitzer. 

Bei der Kassenprüfung gab es keine Beanstandung und so wurde die bisherige Kassiererin und der Vorstand entlastet. 


Zur Europawahl am 26.05.2019 sollen Infostände in Gescher und Hochmoor als auch Postwurfsendungen und Plakataktionen den Wählerinnen und Wählern die europapolitischen Schwerpunkte von Bündnis90/Die Grünen deutlich machen: politischer Kampf gegen das Erstarken rechtspopulistischer europafeindlicher Kräfte, die Stärkung der EU und weiteres Zusammenwachsen von Europa, um den Frieden zu wahren, ökologische Umbau in allen Bereichen, Gestaltung digitaler Wandel, Schaffung sozialer Gerechtigkeit. 


Wolfgang Brüggestrath berichtete als Fraktionsvorsitzender über Aktivitäten innerhalb der Rats- und Ausschussarbeit. Um die weitere kommunal-politische Arbeit festzulegen, findet im September eine mehrtägige Klausurtagung statt. 

Zur Zeit findet mit der CDU eine Bestandsaufnahme statt, in wieweit die Zusammenarbeitsvereinbarung zwischen den Grünen und der CDU noch bearbeitet werden muss

Aktuell wichtig ist den Grünen die Investition in die Bildung, der Klimaschutz und der Einsatz für die Erhaltung der Artenvielfalt.  

Günther Effkemann, als Mitglied des Lenkungsausschusses Pankratiusschule, berichtete über die zur Zeit öffentlich zugängigen Informationen zum Umbau des Schulgebäudes. „Jetzt wird ein guter Weg beschritten. Die hier gewonnenen Erfahrungen kann man bei der Renovierung der Von Galen Schule nutzen.“

Nach einem Besuch einer Ratssitzung in Borken gab Stefan Pierk die Anregung Bürgerfragestunden in den Fachausschüssen zu installieren, um die Bürgerinnen und Bürger schon frühzeitig in die politische Meinungsbildung einzubeziehen. Ein entsprechender Antrag soll dazu gestellt werden.

 

Um dem Insektensterben und damit verbundenen Artenschwund entgegenzuwirken findet am 22.03.19 um 19 Uhr eine Veranstaltung im Hotel Tenbrock statt. Unter dem Motto „Gescher blüh auf“ werden Hilmar Stracke aus Lette (Imkerverein) und Stefan Leiding aus Bocholt Informationen bieten und für dieses Thema sensibel machen. Mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern sollen Ideen gesammelt und Tipps gegeben werden, wie jede*r einzelne helfen kann, das Insektensterben zu verhindern.


Im Rahmen des diesjährigen Ferienprogramms der Stadt Gescher beteiligen sich die Grünen, wie es seit vielen Jahren Tradition ist, am Mittwoch in der letzten Ferienwoche mit einer Busfahrt zur Freilichtbühne Billerbeck. Aufgeführt wird das Stück „Das kleine Gespenst“. Informationen dazu werden noch bekanntgegeben.

  

Am 9.03. demonstrieren die Grünen mit der Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“ gegen weitere Einlagerungen von hochradioaktivem Müll aus Jülich und Garchingen ins Zwischenlager Ahaus. 

Matthi Bolte-Richter MdL besucht Gründerschmiede Gescher
 „Digitalisierung für Mensch und Umwelt gestalten“

Am 28.01.2019 besuchte Matthi Bolte-Richter MdL, Sprecher der GRÜNEN Landtagsfraktion für Digitalisierung und Innovation, die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken in Ahaus, um sich über die Gründerschmiede Gescher zu informieren. Begleitet wurde er vom Sprecherteam des Grünen Ortsverbandes Angelika Dapper-Schneider und Gerd Verheyen. 

Die zeigten großes Interesse an dieser Thematik. Gerd Verheyen: „Wir verfügen am DeVelop Campus über ein Innovationszentrum mit verschiedenen jungen und dynamischen Unternehmen. Gescher ist für die Zukunft gut aufgestellt.“ Das wurde vom Landtagsabgeordneten Matthi Bolte bestätigt.

Matthi Bolte-Richter zu seinem Besuch: „Gute Ideen gibt es nicht nur in den großen Startup-Metropolen in NRW. Man findet sie auch in den ländlichen Regionen. Deswegen ist es wichtig, dass es münsterlandweite Projekte wie Gründergeist@Münsterland und die Gründerschmieden gibt. 

Wichtig dabei ist, dass die Förderungs- und Unterstützungsleistung durch die Gründerschmiede nicht erst am fertigen Businessplan ansetzt. Gründungsinteressierte auch ohne feste Gründungsidee werden dort in Kleingruppen sechs Monate intensiv bei der Entwicklung einer tragfähigen Geschäftsidee unterstützt. Die Idee hinter dem Konzept: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten neben passgenauen Workshopangeboten die Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten in der Gründerschmiede auf dem d.velop Campus auszutauschen und miteinander zu arbeiten. Am Ende mit positiver Bilanz: In den vergangenen drei Jahren haben 43 Gründungswillige die Gründungsschmiede durchlaufen und gut ein Drittel davon hat letztlich auch gegründet.

Innovative Unternehmen und Start-ups helfen uns nicht nur, Ressourcenverbrauch zu reduzieren und die Klimakrise aufzuhalten. Sie unterstützen auch den Mittelstand, der wirtschaftlich starke Regionen wie den Kreis Borken trägt, in Zeiten der disruptiven Veränderungen ihre Innovationskraft zu erhalten.“

Hintergrund: 

Matthi Bolte-Richter ist seit dieser Woche bereits zum zweiten Mal auf #weltbewegen-Tour zu den digitalen Innovatorinnen und Innovatoren in Nordrhein-Westfalen. Die innovativen Ideen von Startups, digitalen Mittelständlern und aus der Wissenschaft können die Welt verändern und bieten Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit. Bis Ende März absolviert Matthi Bolte-Richter etwa 30 Ortstermine im ganzen Land. 


Wir unterstützen die 
Ahauser Erklärung

In Ahaus existiert seit 1990 ein Atommüll-Lager. Es ist genehmigt als Zwischenlager, in dem radioaktive Abfälle befristet gelagert werden dürfen: Schwach- und mittelaktive Abfälle bis 2020, hochradioaktiver Müll bis 2036. Nun aber zeigt sich, dass Versprechungen der Politik nicht eingehalten werden sollen: Der hochaktive Müll soll noch Jahrzehnte hier verbleiben, der schwachaktive Müll sogar völlig ohne zeitliche Begrenzung. Ahaus würde damit faktisch zu einem Endlager. Darüber hinaus sollen ab 2019 erneut große Mengen hochradioaktiven Mülls nach Ahaus gebracht werden: Hochangereichertes waffenfähiges Material aus Garching bei München und 152 Castor-Transporte mit Brennelementen aus Jülich!

https://ahauser-erklaerung.de/
Antrag vom 17.9.2018
Antrag vom 10.10.2018
Antrag zur Aufwertung kommunaler Grünflächen vom 17.9.2018
Allgemeine Zeitung vom 29.3.2018
Allgemeine Zeitung vom 25.11.2017

Die Zukunft der bäuerlichen Landwirtschaft im Münsterland -  Konzepte für den Erhalt der Bauernhöfe                                           4. Mai 2017


Podiumsdiskussion mit dem Landwirt und agrarpolitischem Sprecher der Grünen, Mitglied im Bundestagsausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Friedrich Ostendorff  und Jörg Sümpelmann, Vorsitzender des Westfälischen Landesverbandes, (Kreisverband Borken)

Moderation Norbert Vogelpohl, Vorsitzender Bündnis 90/Die Grünen Coesfeld. Die Landtagskandidatin von Bündnis 90/Die Grünen Mareike Raack stellte sich vor und nahm an der Diskussion teil.


Die Entwicklung der Landwirtschaft im Münsterland ist geprägt von immer größeren Hofeinheiten. Damit verbunden die Aufgabe vieler familiär geführter Betriebe. Der Viehbestand steigt und damit die Problematik der anfallenden Gülle, die zu einer immer höheren Nitratbelastung des Grundwassers und damit zu einer immer aufwendigerer Trinkwasseraufbereitung führt. Die Artenvielfalt bei den Pflanzen und Tieren ist stark reduziert durch den übermäßigen Anbau von Mais. Die Preise für landwirtschaftliche Flächen sind immens gestiegen und gefährden zusätzlich die Existenz vieler bäuerlichen Familienbetriebe. Die Konzentration des Lebensmitteleinzelhandels reduzieren die Erzeugerpreise. Das sind nur einige der Probleme der heutigen Landwirtschaft. Wie kann die Zukunft der Landwirtschaft gestaltet werden, so dass ein faires Einkommen für den familiär betriebenen Hof gesichert ist? Wie können die natürlichen Ressourcen geschont werden? Wie sind die Folgen der intensiven Bewirtschaftung bei übermäßiger Belastung der Böden durch Pestizide, Kunstdünger und Nitrat einzuschätzen? Wie und wohin soll sich die Landwirtschaft entwickeln? Wie sieht die Tierhaltung der Zukunft aus? Brauchen wir eine artgerechtere Tierhaltung? Ist das momentane Subventionen-System das richtige ist, oder soll man die Subventionen an nachhaltige, ökologische Standards koppeln? Wie und wohin soll sich die Landwirtschaft weiterentwickeln? Welche Themen sind vorrangig? Ist Bio der richtige Weg? Warum geht die Entwicklung hier nicht voran? 


Zu diesen Fragen nahmen die geladenen Referenten gekonnt Stellung. Mit ihren ausführlichen Beiträgen gaben sie ein umfassendes Bild der Probleme der heutigen Landwirtschaft, von der Grundwasserbelastung, den Milchpreisen, von der Tierhaltung, dem Artenschutz, von Richtlinien und Unterstützungsmaßnahmen. Anfragen und Beiträge der anwesenden Gäste wurden ausführlich beantwortet und kommentiert, so dass nach 2,5 Stunden die Diskussionsrunde beendet wurde. Die BesucherInnen führten noch länger anregende Gespräche miteinander.


Politischer Veilchendienstag

in Coesfeld mit Jürgen Trittin.


Jürgen Trittin war in seinem Element und holte mit klaren, teils pointierten Aussagen zum politischen Rundumschlag aus. Er kritisierte die amerikanische Regierung und ihr Credo „America First“ und sagte, wer eine Antwort auf Trump suche, müsse „Europa zusammenhalten.“ Er verlangte einen Stopp von Rüstungsexporten in Krisengebiete und sagte, er sehe auch keinen militärischen Nachrüstbedarf der Nato, da das Militär-Etat der EU alleine schon dreimal so hoch sei wie das der Russen. Und er forderte, nicht nur an die schwarze Null zu denken, sondern mehr in erneuerbare Energien und eine digitale Infrastruktur zu stecken, denn das sei „gut investiertes Geld in die Jugend Europas“.

Bei den Zuschauern kamen Trittins Worte sehr gut an. Zwischendurch und am Ende erntete er immer wieder viel Applaus.


AFD Auftritt in Stadtlohner Gymnasium schlägt Wellen 

Pressemitteilung für die Allgemeine Zeitung vom 7.2.17

Helmut Seifen, Leiter des Werner von Siemens Gymnasiums in Gronau, AFD Kreistagsmitglied und auf 6 platzierter auf der Landesliste der AFD zur nächsten Landtagswahl ist auf Einladung des Leiters des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Herr Heinrich Dreier, mit einem weiteren AFD Aktivisten in einem Sozialwissenschaftskurs des zehnten Jahrgangs aufgetreten. 

90 Minuten Frontalmonolog vor 15-16-jährigen Schülern und Schülerinnen, in denen es diesen Personen gestattet wird in dieser Situation völlig unreflektiert ihre nationalkonservativen Ansichten unter unseren Kindern zu verbreiten. Da lädt der Schulleiter des Geschwister-Scholl-Gymnasiums – hier sollte der Name und die damit verbundenen Inhalte Programm für diese Schule sein – zwei Mitglieder einer Partei ein, die sich auch von Höcke – Papenburg – Gauland - Pretzel gut vertreten fühlen. Dabei sind auch die vielen Hunderte, die ihr Heil in vermeintlich einfachen nationalpopulistischen Antworten suchen. Wehret den Anfängen. Dies wird sich auch der Gesetzgeber gedacht haben, als er ausdrücklich forderte, derartige politische Bildung nur in Form einer Podiumsdiskussion stattfinden zu lassen. Also nicht monologisierend, sondern kritisch und reflektierend auf einem Podium zu diskutieren. Natürlich mit Nachfragen der Schüler und Schülerinnen zur Vertiefung der jeweiligen Thematik, um Demokratie zu leben. Darüber hat sich der Leiter des Geschwister Scholl Gymnasiums bewusst hinweggesetzt. Daraus resultiert auch, dass Herr Seifen viele hochproblematische Aussagen tätigen konnte, die sich nicht damit vereinbaren lassen, dass er in seiner Funktion als Schulleiter eines Gymnasiums für Eltern und Kinder eine Vertrauensperson darstellt und er sein Amt gerecht und gemeinwohlorientiert ausüben sollte.

Für uns als politische Vertreter einer Nachbargemeinde, aus der nicht unwesentlich viele Schüler und Schülerinnen das Gymnasium besuchen und besucht haben, ist das Vertrauen, ob unsere Kinder hier gut aufgehoben sind, schwer angeschlagen.


Jahreshauptversammlung der Grünen in Gescher

Am Donnerstag, 16.02.2017 trafen sich die grünen Mitglieder und politisch Interessierte in der Gaststätte Wolthaus zur Jahreshauptversammlung der Grünen.

Das Hauptthema war der Landtagswahlkampf im Mai.

Mareike Raack hatte sich schon im Februar bei einem Sonntagskaffee bei den Grünen Geschers als Kandidatin für den Landtag vorgestellt und einen sehr positiven und kompetenten Eindruck hinterlassen. Sie wird von uns unterstützt, so die Aussage von Angelika Dapper-Schneider und Gerd Verheyen, Sprecherin und Sprecher der Grünen.

Am Donnerstag, den 4. Mai ist zum Thema „Zukunft der bäuerlichen Landwirtschaft in unserer Region“ Friedrich Ostendorff eingeladen und wird Perspektiven für einen Erhalt der bäuerlichern Familienbetriebe bei uns im Münsterland aufzeigen.

Weiter berieten die Grünen über Infostände und Wahlkampfstrategien.

Aus der Fraktion berichtete Wolfgang Brüggestrath vom aktuellen Stand der Beratungen zur Zusammenarbeitsvereinbarungen mit der CDU. Hier werden gemeinsame Ziele in allen Bereichen, wie Bildung, Bauen, Umwelt, Kultur etc. formuliert, um Gescher zukunftsfähig zu gestalten. Ende März treffen sich die Mitglieder, um die gemeinsame Liste abzustimmen. 

Den Abend der Versammlung nutzen die Grünen auch für angeregte Diskussionen über politische Geschehnisse. 

So stellte Bernd Schnieder einen Artikel vor, der sich mit dem AFD Auftritt am Stadtlohner Gymnasium beschäftigte. Dieser sollte an die Zeitungen in der Umgebung unter dem Namen des Ortsverbandes veröffentlicht werden.

Als letzter Tagesordnungspunkt standen die Wahlen zum Vorstand für 2017 an.

OV-Vorstand 2017
Angelika Dapper-Schneider (Sprecherin), Gerd Verheyen (Sprecher), Bernd Schnieder (Beisitzer) und Barbara Sibbing (Kassiererin) wurden einstimmig wiedergewählt.





Die Landtagskandidatin Mareike Raack

Mareike Raack bei einer Vorstellungs- und Gesprächsrunde mit den den Grünen. Ein sehr unterhaltsamer Nachmittag, an dem verschiedene Themen, besonders die Schulbildung, Kinderbetreuung und Verkehrskonzepte diskutiert wurden.

Mareike Raack



Allgemeine Zeitung vom 22.11.2016

Vorstellung der Bürgermeisterkandidaten

Jahreshauptvesammlung von Bündnis90/Die Grünen Gescher am 9.3.2015

In der diesjährigen Versammlung lag der Schwerpunkt auf der Vorstellung der Bürgermeisterkandidaten Ansgar Heming und Thomas Kerkhoff.

Im Vorfeld war den beiden Kandidaten ein schriftlicher Fragenkatalog zugeschickt worden, zu dem sie an diesem Abend sehr ausführlich und engagiert Stellung bezogen.

Dabei ging es hauptsächlich um Effizienzsteigerung in der Verwaltung, Konzepte zur Haushaltskonsolidierung, bessere Zusammenarbeit mit politischen Gremien und den BürgerInnen und um ihre eigenen politischen Schwerpunkte für die nächsten 5 Jahre. 

Nach den Redebeiträgen und einer abschließenden Diskussion mit den beiden Bewerbern ergab sich für die Mitglieder von Bündnis 90/Die Grünen ein eindeutiges Bild über ihre jeweiligen Stärken in den verschiedenen politischen Handlungsfeldern.

Bei der Abstimmung darüber, wer bei der Bürgermeisterwahl von Seiten der Grünen unterstützt werden soll, gab es einen Stimmenpatt.

Daher beschloss die Versammlung, keine Empfehlung in Bezug auf die Bürgermeisterwahl zu geben. Die Grünen halten beide für das Bürgermeisteramt geeignet und können sich eine gute politische Zusammenarbeit sowohl mit Herrn Kerkhoff als auch mit Herrn Heming vorstellen. 


Bei der anschließenden Vorstandswahl wurde der alte Vorstand ohne Gegenstimmen bestätigt und wiedergewählt.

Vorsitzende sind Angelika Dapper-Schneider und Gerd Verheyen, Beisitzer Bernd Schnieder und Kassiererin Barbara Sibbing.

Bürgermeisterkandidaten Ansgar Heming und Thomas Kerkhoff.

Vorsitzende Gerd Verheyen und  Angelika Dapper-Schneider mit den Bürgermeisterkanditaten Ansgar Heming und Thomas Kerkhoff.

Angelika Dapper-Schneider, Gerd Verheyen, Bernd Schnieder und und Barbara Sibbing.

Nachwahlen am 23. November
im Wahlbezirk 9



Unstimmigkeiten bei der Kommunalwahl am 25. Mai haben dazu geführt, dass eine Wahlwiederholung im Wahlbezirk 9 ansteht. Weil ungefähr 52 Personen aus dem Wahlbezirk 9 dem Wahlbezirk 8 zugeordnet wurden und das relevante Auswirkungen auf die Ergebnisse hatte, wird am 23. November in diesem Bezirk noch einmal neu gewählt.

Kandidatin ist Angelika Dapper-Schneider, langjähriges Ratsmitglied und Vorsitzende des Ortsverbandes. Sie möchte ihren Stimmenanteil sichern oder am liebsten gleich ein Direktmandat.

Am Samstag, den 15. November sucht Angelika Dapper-Schneider zusammen mit ihren politischen KollegInnen ihren Wahlkreis auf, um für Vertrauen und Stimmen zu werben.

Am Freitagnachmittag, den 21. November gibt es einen Wahlstand direkt bei Eismann, Nah und Gut.

Gescheraner Grüne besuchten den Bundestag in Berlin

Reichstag, Plenarbesuch, Gespräche, Treffen mit Maria Klein-Schmeink MdB, Jüdisches Museum...



Fünf Sitze im Rat!

Hallo liebe grünen Freunde und Freundinnen,


wir jubeln und freuen uns, ein super Ergebnis, Fünf Sitze im Rat!

Mit der Power der Mitglieder und der Unterstützung aller, ob aktiv oder in Gedanken!

Schön, dass es Euch gibt!


Grüne Grüße

Angelika



Die Grünen feiern ihr dreißigjähriges Bestehen des Ortsverbandes in Gescher

Das Bündnis 90 / Die Grünen nehmen dieses Jubiläum zum Anlass, eine große Party für alle Gescheraner, Gescheranerinnen und Musikinteressierten zu veranstalten.


Am Samstag den 17.05.2014 ab 20.00 Uhr startet das Event im Saal Grimmelt (Hotel zur Krone). Alle Bürger sind herzlich eingeladen mitzufeiern, der Eintritt ist natürlich frei. Der Ortsverband hat zu diesem Jubiläum einige ganz besonderes musikalisches Highlights organisiert, das eine außergewöhnliche Partynacht verspricht. Hier soll mal nicht der Schwerpunkt in der politischen Arbeit vor Ort liegen, sondern der gemeinsame Spaß, das Tanzen und die Musik im Vordergrund stehen. Hierzu eignet sich insbesondere aus musikalischer Sicht die Karibik mit ihrer Lebenslust und Leichtigkeit. Dies soll das Thema der Partynacht werden. DJ Rolf Elsing und die Düsseldorfer Reggaeband „ Run Riddim Crew“ sind an diesem Abend die Garanten, dieses Lebensgefühl in den Saal Grimmelt zu transportieren. Roots Reggae in seiner schönsten Form hält keinen Zuhörer lange auf ihren Sitzen. Es macht Spaß, zuzuhören, der Funke springt sofort über, so dass es die Zuschauer spontan auf die Tanzfläche zieht. Einige der besten Reggae Musiker aus Düsseldorf und Umgebung haben sich in dieser Band gefunden. Den Spaß und die Authentizität ihrer Musik merkt man deutlich, sobald die ersten Noten erklingen. Die Musiker kennen sich seit vielen Jahren und haben bereits in diversen Gruppen und Projekten miteinander gearbeitet und produziert. In 15 jähriger Bühnenpräsenz haben die Musiker genügend Erfahrung gesammelt, um diese in ihre Bühnenshow einfließen zu lassen.


Die Band besteht unter anderen aus 3 Sängern, das ist zum einen der jamaikanische Sänger „ Big Daddy Dave“, der für seine Bühnenpräsenz überregional bekannt ist. Seine Wurzeln und seine Herkunft schlagen sich in seinen Songs nieder. Ein weiterer Leadsänger ist Sheik, der mit seiner dynamischen Reggae Dancehall Show dafür sorgt das die Tanzfläche niemals leer bleibt. Eingebunden in Roots Reggae, Dancehall oder Ska Songs behandelt er sozialkritische Themen ebenso wie Liebe, Freundschaft, Spaß und positives Denken. Blues und Souleinflüsse sind deutlich zu hören und ein kleiner orientalischer Touch ist auch zu hören. Der Dritte im Bunde ist Papa Sbadi, ein Reggae Artist mit süditalienischen Wurzeln. In seiner Muttersprache singt er von aktuellen Themen und packt sie in eine explosive Show.


Vorher, ab 20 Uhr und nachdem die Reggaeband dem Saal ordentlich eingeheizt hat, wird DJ Rolf Elsing, bekannt aus dem Jugendcafe n – joy und den Scene 80 Partys in Vreden, den Dodgeball Veranstaltungen in Stadtlohn, als Tablerocker in der ehemaligen Villa in Gescher, das Partyvolk zum Höhepunkt treiben. Insbesondere den Fußballfans wird empfohlen, nach dem Spiel mitzufeiern, die Party steigt die ganze Nacht. Die Restauration übernimmt in gewohnter Professionalität die Familie Grimmelt.


Die Grünen freuen sich sehr, wenn möglichst viele von Jung bis Älter an diesem Partyspaß teilhaben. Es lohnt sich.  

Allgemeine Zeitung vom Januar 2014

Besuch der Gesamtschule Gescher

am 15.01.2014

Die Mitglieder von Bündnis90/Die Grünen besuchten in der letzten Woche an einem Nachmittag die neue Gesamtschule in Gescher.

Nach einem kurzen Einführung in das Thema Gesamtschule zeigte der Schulleiter Herr Mannemann-Kallabis den BesucherInnen einen der neu eingerichteten Klassenräume.

An Hand der Gestaltung und Materialien in diesem Raum erklärte der Schulleiter die Unterrichtsprinzipien an dieser Schule. So wurde den ZuhöreInnen das Thema " Selbständiges Lernen" für dieUnterrichtsfächer Mathematik, Deutsch und Englisch, " SegeL" genannt,erklärt. Jedes Kind kann sich entsprechend seinen Fähigkeiten und Neigungen Aufgaben aussuchen, ausführen und bearbeiten. In einem Lerntagebuch, Logbuch genannt, schreiben die Kinder auf, welche Aufgaben sie erledigt haben. Das Kollegium erarbeitet die Lerneinheiten für die SchülerInnen gemeinsam. Wichtig sei dabei, alle Stärken und Fähigkeiten zu nutzen und zu einer guten Persönlichkeitsentwicklung beizutragen, erfuhren die BesucherInnen.

Da in den nächsten Jahren die Inklusion ausgebaut werden soll, bildet sich das gesamte Kollegium über 2 Jahre in diesem Bereich fort.

Neben einem Klassenraum wurde auch ein naturwissenschaftlicher Raum

besichtigt. Dieser beeindruckte die Besucher sehr, da er technisch auf dem neuesten Stand ist und so einen modernen naturwissenschaftlichen Unterricht ermöglicht. Herr Mannemann-Kallabris führte aus, dass die naturwissenschaftlichen Fächer ein Schwerpunkt dieser Schule sind. Anschließend fand eine lebhafte Diskussion statt und es wurden viele Fragen von den TeilnehmerInnen gestellt. Alle gewannen das Gefühl, dass diese Schule sich sehr positiv entwickeln wird und die volle Unterstützung durch die Politik und die Gescheraner Bevölkerung verdient.

Zum Abschluss überreichten die Mitglieder von Bündnis90/Die Grünen einen Scheck von 555,55 € für den Förderverein der Gesamtschule Gescher. Das dieser Geldbetrag nur die Ziffer 5 enthält hat einen bestimmten Grund. Es soll die Hoffnung symbolisieren, dass diese Schule so viele Jahre fünfzügig bleibt, wie es notwendig ist, um alle Kinder, die angemeldet werden, auch aufnehmen zu können.

Kommunales Wahlprogramm

Gescher grüner machen - mit uns!

Haushaltsrede

Bündnis 90 / DIE GRÜNEN im Rat der Stadt Gescher

Zusammenarbeitsvereinbarung

Ergebnisliste der Zussammenarbeit mit CDU 

nur mit uns...
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